Geschäftsbericht für die Zeit vom 07.11.2016 bis zum 07.01.2018

Unsere letzte Mitgliederversammlung fand am 07.11.2016 statt. Wie schon in der Einladung erwähnt, hat der Vorstand beschlossen, den Termin der Mitgliederversammlung vom November in den Januar zu verlegen. So ist das Kalenderjahr gleichzeitig das Geschäftsjahr. Das hat folgenden Vorteil: Alle drei Jahre müssen wir die Gemeinnützigkeit unseres Vereins erneut beantragen. Dazu müssen die Geschäftszahlen (Kassenberichte) der letzten drei Kalenderjahre dem Finanzamt vorgelegt werden. Das erfordert eine zusätzliche Aufschlüsselung der Kassenzahlen für die Monate November und Dezember.

Am Volkstrauertag 2016 nahmen einige Mitglieder an der Gedenkfeier am Ehrenmal teil, ebenso im Jahre 2017.

Zum Jahresende schockte uns die Nachricht, dass unser Schriftführer  Klaus Blumensath von seinem Vorstandsamt und der Tätigkeit als Vertreter in der GbR zurücktritt. Seit der Gründung des Vereins im Jahre 1988 hatte er im Vorstand in hervorragender Weise das Amt des Schriftführers ausgeübt. Die ungelösten und sich verschärfenden Probleme in der GbR hatten ihn zu diesem Schritt bewogen. Wir konnten ihn nicht umstimmen. Er hat sich glücklicherweise aber bereit erklärt, weiterhin unsere Mitgliederkartei und vor allem unsere Internetseite zu verwalten. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Diese Aufgaben hätte keiner aus dem Vorstand übernehmen können. Die Protokollführung hat unser 2. Vorsitzender Paul Blumensath übernommen, dem wir dafür sehr dankbar sind.

Die Probleme der GbR haben sich Verlauf des Jahres gelöst. Es wurde eine neue Geschäftsführung gefunden.

Am 25. März 2017 referierte unser Geschäftsführer im Grünental über die wechselvolle Geschichte dieses Hauses. 27 Interessierte hatten sich eingefunden, darunter auch Nichtmitglieder, die den Termin aus der Presse erfahren hatten. Bei Getränken und Kuchen verfolgten sie sehr aufmerksam die illustrierten Ausführungen des Geschäftsführers und fragten manches nach. Der Nachmittag war ein voller Erfolg.

Begeistert zeigten sich auch die 28 Teilnehmer an der Jahresfahrt. Sie führte uns am 17. Juni 2017 nach Wegberg. Dort besuchten wir zunächst die Schrofmühle in Rickelrath – eine voll funktionsfähige Getreide- und Ölmühle, die durch ein unterschlächtiges Wasserrad angetrieben wird.  Bei 2 Getreidemahlgängen mit Sackaufzug und 1 Ölmühlenmahlgang mit Ölpresse ist sehr beeindruckend zu sehen, wie ausgetüftelt die Wasserkraft über Hebel und hölzerne Zahnräder die Mühlsteine und Maschinen in Bewegung setzt. Herr Schmitz, der unsere Führung übernommen hatte, demonstrierte, dass die Mühle tatsächlich noch voll funktionsfähig ist: Er mahlte Getreide und auch Leinsamen.

Nach dem Mittagessen im Brauhaus Beeck, das allen mundete, besichtigten wir das Flachsmuseum in Wegberg-Beeck. Der über 90-jährige Referent begeisterte alle mit seinem Vortrag über  den Flachs vom Samen bis zum Leinentuch, nicht nur fachkundlich sondern auch mit Hinweisen auf Redewendungen, die aus der Flachsverarbeitung kommen. Er erhielt mehrmals spontanen Beifall. Im Museum konnte man sehen, wie Leinen früher verwendet wurde.

Zum Abschluss stärkten wir uns mit Kaffee und Kuchen im Museum.

Der vorgesehene Besuch des Rosengartens auf dem Heidbüchel musste kurzfristig abgesagt werden.

Unser Esel „Ömmcher Wönk“ verlor sein Fell. Dr. Hajo Peters, der schon zweimal den Esel unentgeltlich gestaltet hat, bot sofort an, ihn ein drittes Mal neu zu bemalen. Wir danken ihm dafür wiederum von Herzen und sagen „Vergelt´s Gott!“  Am 24. 07. 2017 wurde der Esel wieder an seinem angestammten  Platz in der Ortsmitte aufgestellt und verschönert das Ortsbild.

Der Stadtforst hatte im Winter zwei Holzbänke hergestellt. Eine wurde am Wanderweg 32/62  an der Elshütte im Belgenbachtal aufgestellt, die andere auf Reschelt. Der frühere Ortsvorsteher Heinz Stollenwerk hat eine Bank gestiftet, die im Hüejäsje ihren Platz gefunden hat. Auch ihm ein herzliches Dankeschön. Viele Friedhofbesucher beklagten, dass auf dem Friedhof kaum noch die Möglichkeit besteht, sich auf einer Bank auszuruhen. Die vorhandenen Bänke sind in einem desolaten Zustand. Helmut Schlagloth hat eine Bank wieder restauriert. Die Bretter stellt das Bauamt der Stadt zu Verfügung. Auch Helmut ein Dankeschön.

Wie in den Vorjahren haben Karl Schreiber und Eugen Moeris die Wanderwege freigeschnitten. Wegen umfangreicher Aufforstungsarbeiten im Belgenbachtal seitens  des Fiskus wurde diese Arbeit stark beeinträchtigt. Längere Zeit waren die Waldwege gesperrt. Helmut Schlagloth kümmerte sich um die Pflege der Ruhebänke. Außerdem hat er etliche Flurnamenschilder ausgebessert - Pfähle erneuert und die Namensschilder  neu gestrichen. Diese Arbeit wird in diesem Jahr fortgesetzt. Den fleißigen Arbeitern ein herzliches Dankeschön. Von der im Vorjahr angedeuteten Verlegung des Eifelblicks hat die Stadt Abstand genommen.

Z. Zt. ist noch ein Projekt in Arbeit: Das alte Ehrenmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges hatte nach der Fertigstellung des neuen Ehrenmals in der Ortsmitte auf dem Friedhof einen neuen Platz gefunden. Mittlerweile war es aber in einem sehr desolaten Zustand, die Schrift kaum noch zu lesen, der Standort sehr ungünstig. Im Zuge der Neugestaltung der Anlage für die Zivilopfer der 2. Weltkrieges auf dem Friedhof schlug Helmut Willms vor, das Ehrenmal zu restaurieren. Dank großzügiger Spenden von Institutionen und Geschäftsleuten ist die Finanzierung des Vorhabens bei einem akzeptablen Anteil des Heimatvereins gesichert. Z. Zt. ist die Restaurierung durch die Firma Goffart in Arbeit. In diesem Jahr, dem 100. Jahrestag der Beendigung des 1. Weltkrieges, werden wir das Ehrenmal am neuen Platz zwischen den Priestergräbern und den Gedenksteinen für die Zivilopfer des 2. Weltkrieges aufstellen.

Beim Wirtschaftstag am 17. September 2017 leisteten wir wie immer unseren Beitrag durch Kuchenspenden und Mitarbeit in der Cafeteria. Unser Vorstandsmitglied Monika Eisbein organisierte wiederum die Cafeteria. Ihr und allen Mithelfern und Kuchenspendern danken wir von Herzen.

Der Geschäftsführer nahm an den Treffen des Arbeitskreises der Heimatvereine des Monschauer Landes teil. Der Arbeitskreis hat die Arbeit am Thema „Zwangsarbeit während der NS-Zeit im Monschauer Land“ abgeschlossen. Der Geschäftsführer hat dazu Beiträge geleistet – Fotos und Texte. Die von Jürgen Siebertz, dem damaligen Leiter des Arbeitskreises, erstellte Broschüre ist nur für den internen Gebrauch bestimmt und darf nur mit seiner Genehmigung vervielfältigt und zu kommerziellen oder unterrichtlichen Zwecken verwendet werden. Derzeit beschäftigt sich der Arbeitskreis mit dem Thema „Flüchtlinge“. Wer dazu etwas beitragen kann, sollte sich an mich wenden.

Der Vorstand traf sich im vergangenen Jahr zu 4 Sitzungen.

Aktuell zählen wir heute 161 Mitglieder – 128 zahlende, 33 Kinder und Jugendliche im Jugendclub „Pusteblume“. Die Mitgliederzahl nimmt ab, da die Jugendlichen bei Erreichen der Volljährigkeit beitragspflichtig werden. Nur in Einzelfällen bleiben sie unserem Verein dann treu.  Die Zahl der zahlenden Mitglieder ist ziemlich konstant.

Über die Arbeit des Jugendclubs „Pusteblume“ berichtet die Betreuerin Monika Eisbein.